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Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.

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Friedensbewegung fordert: Abrüsten statt Aufrüsten
Bundesweiter Aktionstag am 5.12.2020

 Kundgebung mit Janine Wissler als Rednerin, Foto: K. Peil

Kundgebung und Demonstration "Abrüsten statt aufrüsten"

am 5.12.2020 in Frankfurt am Main

Etwa 250 Friedensbewegte beteiligten sich an der Kundgebung auf dem Paulsplatz mit anschließender Demonstration in der Innenstadt.

Im ersten Redebeitrag wurden von Philip Jacks als DGB-Vorsitzender der Region Rhein-Main die gewerkschaftlichen Herausforderungen thematisiert, die zum zunehmenden Engagement von DGB und Einzelgewerkschaften in der Kampagne "Abrüsten statt aufrüsten" führen.

Matthias Jochheim sprach als Frankfurter Friedensaktivist vor dem Hintergrund seiner langjährigen führenden Mitarbeit im IPPNW über die medizinischen Anforderungen aus der Corona-Pandemie, die auch Konsequenzen für die weiterhin bestehende militärische Aufrüstung haben müssen.

Janine Wissler als designierte Vorsitzende der LINKEN betonte, dass ihre Partei nach wie vor sich der weiteren Aufrüstung widersetzen werde. Die NATO sei bei bestehenden Konflikten kein Teil der Lösung, sondern das Problem. Bei der Beendigung von Bundeswehr-Auslandseinsätzen könne es keine Kompromisslösungen geben.

Flyer mit Aufruftext


 

Kundgebung zum Inkraftreten des Atomwaffenverbotsvertrages am 22.1.2021

Foto: K. Peil

Ebenso wie an vielen anderen Orten in Deutschland wurde auch in Frankfurt a.M. von der örtlichen Friedensbewegung das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages (AVV) gewürdigt. Eine kurzfristig angesetzte Kundgebung erfolgte hier vor dem Otto-Hahn-Denkmal. An diesem Standort befand sich das Geburtshaus von Otto Hahn, der 1938 die Kernspaltung entdeckte. Otto Hahn war es auch, der - nachdem er 1945 von der Entwicklung und dem Einsatz der Atombombe erfuhr - sich entschieden gegen Atomwaffen engagierte, so 1957 als Mitinitiator des Göttinger Appells gegen eine deutsche Atombewaffnung. 1958 gehörte Otto Hahn zu den Teilnehmern einer Frankfurter Delegation, die als erste Hiroshima besuchten. Auf diese historische Bedeutung wies Gerd Bauz (DFG-VK) in seinem Beitrag hin.
Matthias Jochheim (IPPNW Frankfurt) erwähnte in seinem Redebeitrag, dass man für diesen Anlass all diejenigen Konsulate in Frankfurt angeschrieben habe, die den AVV bereits ratifiziert hätten und nannte dazu erste positive Rückmeldungen. KP
siehe auch: Bericht in der FR (online und Druckausgabe)

 

 

40 Jahre Krefelder Appell

Veranstaltung am Sonntag den 15.11.2020 im Frankfurter Gewerkschaftshaus

Foto: K. Peil

Redebeitrag von Silvia Gingold 

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Redebeitrag von Werner Ruf

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Redebeitrag von Kathrin Vogler

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PDF-Logo.jpg40 Jahre Krefelder Appell - Friedensbewegung vor großen Herausforderungen



 

 

 

 

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