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Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.

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Kundgebung zum Inkraftreten des Atomwaffenverbotsvertrages am 22.1.2021

Foto: K. Peil

Ebenso wie an vielen anderen Orten in Deutschland wurde auch in Frankfurt a.M. von der örtlichen Friedensbewegung das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages (AVV) gewürdigt. Eine kurzfristig angesetzte Kundgebung erfolgte hier vor dem Otto-Hahn-Denkmal. An diesem Standort befand sich das Geburtshaus von Otto Hahn, der 1938 die Kernspaltung entdeckte. Otto Hahn war es auch, der - nachdem er 1945 von der Entwicklung und dem Einsatz der Atombombe erfuhr - sich entschieden gegen Atomwaffen engagierte, so 1957 als Mitinitiator des Göttinger Appells gegen eine deutsche Atombewaffnung. 1958 gehörte Otto Hahn zu den Teilnehmern einer Frankfurter Delegation, die als erste Hiroshima besuchten. Auf diese historische Bedeutung wies Gerd Bauz (DFG-VK) in seinem Beitrag hin.
Matthias Jochheim (IPPNW Frankfurt) erwähnte in seinem Redebeitrag, dass man für diesen Anlass all diejenigen Konsulate in Frankfurt angeschrieben habe, die den AVV bereits ratifiziert hätten und nannte dazu erste positive Rückmeldungen. KP
siehe auch: Bericht in der FR (online und Druckausgabe)

 

Bericht in der FR vom 24.5.2021:

Palästina-Demo am Römerberg bleibt friedlich
Rund 1000 Menschen protestieren gegen Israel.

... Der ehemalige Landtagsabgeordnete der Linken, Willy van Ooyen, forderte die Bundesregierung dazu auf, bei massiven Verletzungen von Völker- und Menschenrechten keine doppelten Standards anzuwenden. „Anstelle der Instrumentalisierung des Antisemitismusvorwurfs müssen endlich die Ursachen für Krieg und Gewalt aufgearbeitet werden und eine demokratische und sozial gerechte Perspektive für die Menschen in Israel, Palästina und der gesamten Region ermöglicht werden“, forderte van Ooyen. ...

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