Presseinformation (17.7.2020)

Über 400 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner haben eine Initiative der Friedens- und Zukunftswerkstatt in Frankfurt fordern Solidarität mit Janine Wissler sowie mit anderen von anonymen Mord­drohun­gen betroffenen Frauen wie die Anwältin Seda Başay-Yıldız, die Kabarettistin Idil Baydar, die Abgeordneten Martina Renner, Anne Helm und weiteren bedrohten Frauen.

Für die Unterstützerinnen und Unterstützer der Initiative ist dieser erneute Angriff auf Persönlichkeiten, die sich gegen rassistische Politik und für Demokratie und Frieden engagieren ein weiteres Beispiel dafür, dass der Rechtsextremismus in unserem Land wächst.

Zunehmend werde erkennbar, dass es sich nicht um verwirrte Einzeltäter handele, sondern diese Kräfte in der Gesellschaft und auch in den öffentlichen Ämtern verwurzelt sind.

„Deshalb kann es nicht nur darum gehen, Einzeltäter ausfindig zu machen. Für uns heißt Solidarität mit Janine Wissler, die Nazistrukturen endgültig zu über­winden. Dazu rufen wir alle Verantwortlichen wie auch unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger auf“, schreiben die Initiatoren und werben um weitere Unterstützung.

Weitere Infos hier

Unterstützung an: frieden-und-zukunft@t-online.de


 75 Jahre nach dem atomaren Massenmord:
Hiroshima warnt!

Kundgebung am Donnerstag, den 6. August 2020
um 17 Uhr auf dem Paulsplatz in Frankfurt

Wir fordern:

US-Atomwaffen aus Deutschland abziehen statt atomare Teilhabe der Bundeswehr!

Geld für das Gesundheitswesen statt für neue Kampfjets!

Dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten – Atomwaffen ächten und abschaffen!

Abrüsten statt Aufrüsten – mehr Sicherheit für unsere Gesundheit sowie gegen die schwere ökonomische und ökologische Krise!

PDF-Logo.jpgFlyer mit Teilnehmenden und Unterstützerliste als PDF