Inhaltsverzeichnis   Druckansicht  

Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.

Startseite > Wir über uns > Initiative gegen Datenspionage

Initiative gegen Datenspionage

Über 100.000 Leitungen von Nicht-US-Bürgern werden von der NSA angezapft. (siehe dazu aktuelle Zahlen)

Frankfurt a.M. ist die deutsche Hauptstadt der Datenspionage.
Seit 2005 ist das US-Konsulat in Frankfurt a.M. in dem ehemaligen US-Militärkrankenhaus in der Gießener Straße untergebracht. Sowohl in Bezug auf die Größe der Gebäude wie auch mit ca. 1000 Mitarbeitern ist es das weltweit größte US-Konsulat und einem großen Anteil an CIA-Mitarbeitern (siehe dazu Bericht in der FR - siehe auch unter dieDatenschützer RheinMain).

Bereits vor Jahren wurde bekannt, dass dort die CIA Entführungen von Terrorverdächtigen plant. Seit März 2017 ist bekannt, dass eine Hacker-Einheit der CIA unter dem Namen "Vault 7" von hier aus weltweit tätig ist. Das von WikiLeaks enthüllte Material gibt einen Überblick über das CIA-Repertoire an Cyberwaffen, die hier zum Einsatz kommen (siehe dazu entsprechenden Beitrag aus Netzpolitik.org).

Neben den Aktivitäten im US-Konsulat sind weitere Spionage-Standorte im Rhein-Main-Gebiet für uns im Fokus, wie der Dagger-Complex in Darmstadt-Griesheim.

Wir wollen gegen diese Geheimdienstaktivitäten

  • die politische und militärische Nutzung der Spionage von Telekommunikationsdaten darstellen
  • eine möglichst große Öffentlichkeit aufklären und sensibilisieren
  • Forderungen an die deutsche Politik formulieren

Siehe dazu auch:
Kundgebung vor dem US-Generalkonsulat in Frankfurt: „Wir fordern von der Bundesregierung, dass sie alles in ihrer Macht stehende tut, um ausländischen Geheimdiensten die Handlungsmöglichkeiten in Deutschland zu verwehren“

Daraus wollen wir konkrete Einzelforderungen ableiten, z.B. bezüglich

  • Zusammenarbeit des BND mit NSA und CIA
  • individuelle IT-Sicherheit
  • Cyberwar-Aufrüstung der Bundeswehr

Gründe für Spionagetätigkeiten sind:
- Cyberwar-Aktivitäten
- individuelle politische Manipulation
- individuelle Disziplinierung
- Wirtschaftsspionage



 

Hiroshima-Kundgebung am Freitag, den 6. August 2021 auf dem Paulsplatz in Frankfurt

Etwas mehr als 100 Teilnehmende folgten den Redebeiträgen von Matthias Jochheim (IPPNW, attac - im Bild), Alexander Wagner (DGB Frankfurt), Joe Reinhartz (Greenpeace) und Elisabeth Saar (ICAN). Musikalisch wurde die Kundgebung eingerahmt von Janis Lugert und Miachael Bernschneider (Klarinette und Gitarre).

 

„Militarismus und Frieden in Lateinamerika und der Karibik“

Veranstaltungsort: Frankfurter Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt/Main (Nähe HBF).

Mitwirkende aus Brasilien, Chile, Deutschland, Kolumbien, Kuba, Österreich, Schweiz, Venezuela.

https://www.netzwerk-cuba.org/wp-content/uploads/2021/09/LAK-DE-Militarismus-und-Frieden-Programm.pdf

Veranstaltet von:      
Frieden- und Zukunftswerkstatt e.V. | International Peace Bureau (IPB) | Netzwerk Cuba – informationsbüro – e.V., Deutschland | Österreichisch - Kubanische Gesellschaft (ÖKG) | Vereinigung Schweiz-Cuba (VSC)

Themen: Lateinamerika ist Teil des Militarisierungs- und Aufrüstungstrends in der Welt, der seit dem NATO-Gipfel in Wales 2014 weiter zugelegt hat. Dazu werden Militarismus und Widerstand in Lateinamerika und der Karibik rückblickend analysiert: Historie, Kolonialismus, Imperialismus, Anti-Imperialismus, die Militarisierungen der Gesellschaften, die Rolle der USA/Nato in Lateinamerika, die Sanktionen und Blockaden als kriegerischer Interventionismus, und die Erfahrungen von Friedensprozessen am Beispiel Kolumbiens. Darauf aufbauend werden Gegenstrategien gegen die wachsende Militarisierung und Militarismus in Lateinamerika und mögliche Alternativen herausgearbeitet: „Wie geht Frieden in Lateinamerika? Welche Handlungsoptionen und Möglichkeiten gibt es? Was sind nächste Schritte?“

Das Programm gibt es hier: https://bit.ly/2X6dq5j (https://www.netzwerk-cuba.org/wp-content/uploads/2021/09/LAK-DE-Militarismus-und-Frieden-Programm.pdf)

Online-Registrierung: zur Zoom-Konferenz über https://bit.ly/3z3B8Ne (zoom Link).

Anmeldung für Frankfurt: Wegen der voraussichtlich begrenzten Präsenzmöglichkeiten (Corona-Bedingungen) ist eine Anmeldung an Frieden-und-zukunft@t-online.de notwendig.

Internet: Der Link zum Live-Stream (youtube) wird kurz vorher auf der Webseite veröffentlicht.

Teilnahmebeitrag: Je nach Selbsteinschätzung zwischen 5,00 bis 15,00 € und kann vor Ort bezahlt werden. Online Teilnehmende bitten wir um eine Spende nach Selbsteinschätzung, nach oben sind keine Grenzen gesetzt.

Spendenkonto: Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V. IBAN: DE20 5005 0201 0200 0813 90
BIC: HELADEF1822 Stichwort: „LA+K-Konferenz“
(Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.)

Die Konferenz wird unterstützt von: EcoMujer e.V. | Friedens- und Zukunftswerkstatt, Frankfurt/M. | Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität (GeFiS) | Netzwerk InterRed Cooperación e.V. | Netzwerk „No to war - no to NATO“ | Unidas por la Paz / Defendamos la Paz Internacional | Institut „Welttrends“.

Medienpartnerschaft mit: amerika21.de | Granma | Zeitschrift „Welt-trends“ | junge Welt | Marxistische Blätter | pressenza | Lateinamerika anders.

Seitenanfang